Finish-Arbeiten
Eine ziemlich mühsame Angelegenheit ist das optische Finish am Flugzeugbau. Vor dem Lackieren müssen alle Unebenheiten der Holzoberflächen perfekt geglättet (mehrfaches Spachteln und Schleifen) werden. Danach folgt die mehrfache Grundierung mit Lack oder Füller, bis der endgültige Lack aufgebracht werden kann. Bei meinen Modellfliegern umfasste das Finish immer ein knappes Drittel der Gesamtbauzeit. Warum soll das beim richtigen Flieger anders sein...
Im Wilhelm's Spritzkabine!
Es geht los mit dem Bespannen der Flügelfelder...kleben, bügeln, spannen. Die ständigen Dämpfe von Klebelack, Verdünnung, Azeton und Spannlack sind das reinste Schnüffelparadies - nur machbar bei offenem Garagentor!
Wilhelm hilft mir beim Zuschneiden des Bespannstoffes (Ceconite).
Die Bespannung ist aufgebracht....
... jetzt wird die Grundierung gespritzt

...und nach je 5 mal grundieren und wieder abschleifen - endlich fertig zum Endlackieren.
(keine Sorge - das Winglet wird signalrot!)
Auch die Ruder und Klappen sind schon bespannt und
warten genauso aufs Lackieren wie die Fensterrahmen:
...der Rumpf wird gespachtelt, geschliffen und grundiert...
Der erste Flügel wird zur Endlackierung plaziert.


zur Abwechslung mal roten Schleifstaub....
Und jetzt wird der Rumpf lackiert....


Das ist SUPER geworden!


...und die Roten...


Die fertigen Teile in der Segelflugwerkstatt in Leipheim.
Gerhard Rollnik bringt die Kennung am Flügel an...